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Eigentümerstrategien für Spitäler ernten Kritik

Der Kantonsrat ist alle vier Jahre gefordert, die Eigentümerstrategien zu den vier Kantonsspitälern Universitätsspital Zürich (USZ), psychiatrische Universitätsklinik (PUK), Kantonsspital Winterthur (KSW) sowie integrierte psychiatrische Klinik Winterthur (ipw) zu genehmigen.

Die Mitte würdigt die Neufassung der vier Eigentümerstrategien; vorwiegend der Augenmerk auf die Ergebnisqualität für medizinische Leistungen ist zielführend und wichtig. In Belangen der Digitalisierung und der ökologischen Nachhaltigkeit sind die Eigentümerstrategien jedoch zu schlank, ja sogar anorektisch ausgefallen. Hinweise zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit fehlen gänzlich, auch fristen die Themen «Infrastruktur» und «Finanzen» in den Eigentümerstrategien ein Mauerblümchendasein. Die Hinweise auf – Zitat: «zeitgemässen Spitalinfrastruktur» oder ein «professionelles Immobilienmanagement» sind absolut ungenügend, um über die Eigentümerstrategie die Spitäler zu führen. Und die Erwartungen an die Rentabilität mit geforderten EBIDATs von 10% für das USZ, von «überdurchschnittlich» für die PUK sind realitätsfremd. Lorenz Schmid dazu: «Wir, der Kantonsrat sowie die Regierung sind gefordert, die chronische Unterdeckung der universitären Spitäler anzuerkennen. Es droht eine Zeitbombe. Diese zu entschärfen benötigt zusätzliche Massnahmen in der Finanzierung der universitären Spitäler. Wir weisen deshalb die Eigentümerstrategien zurück, mit der Bitte um Überarbeitung.» Der Mitte zum Trotz werden die Eigentümerstrategien von der Ratsmehrheit dennoch genehmigt.

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