Solide Finanzen und klare Perspektiven für den Kanton Zürich
6. Juli 2026 – Der Kantonsrat hat den Geschäftsbericht und die Rechnung 2025 (6087) beraten. Für die Mitte ist klar: Der Kanton Zürich steht finanziell auf einem sehr soliden Fundament.
Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) empfiehlt den Geschäftsbreicht einstimmig zur Genehmigung. Positiv bewertet sie insbesondere den neuen, bereichsübergreifenden Überblick des Regierungsrats über das Berichtsjahr. Gleichzeitig regt sie an, den Fortschritt bei den Legislaturzielen künftig transparenter darzustellen und Rückmeldungen der Aufsichtskommissionen noch besser einzubinden.
Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Überschuss von 727 Millionen Franken ab – rund 629 Millionen Franken besser als budgetiert. Höhere Steuererträge sowie zusätzliche Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank und der Axpo trugen zu diesem erfreulichen Ergebnis bei. Dadurch konnten die in den Vorjahren entstandenen Nettoschulden wieder vollständig abgebaut werden. Die Mitte sieht sich damit auch in der Entscheidung bestätigt, den Steuerfuss für die kommenden zwei Jahre zu senken.
Trotz der erfreulichen Zahlen mahnt die Mitte zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen. Der finanzielle Spielraum soll gezielt genutzt werden – insbesondere zur Entlastung des Mittelstandes und der Familien sowie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Zürich. Gleichzeitig braucht es weiterhin Investitionen in eine leistungsfähige Infrastruktur und eine konsequente Priorisierung der Ausgaben. Kritisch beobachtet die Mitte hingegen das anhaltende Wachstum des Personalbestands in der kantonalen Verwaltung. Hier erwartet sie eine sorgfältige Prüfung von Aufgaben, Prozessen und Effizienz.
Die Mitte dankt Regierungsrat Ernst Stocker, der Finanzdirektion sowie allen Beteiligten für ihre engagierte Arbeit und unterstützt die Genehmigung von Geschäftsfbericht und Rechnung.
