Der Mitte-Bundesrat an der Delegiertenversammlung der Mitte Kanton Zürich
10. September 2026 – An ihrer heutigen Delegiertenversammlung hatte die Mitte Kanton Zürich Bundesrat Martin Pfister zu Gast. In seiner Rede machte er deutlich, dass die Schweiz in einer unsicheren Welt ihre Bevölkerung schützen und sich selbst verteidigen können muss. Ein weiteres starkes Signal setzten die Delegierten mit ihrem Ja zur Fairness-Initiative: Die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren muss verschwinden – aber ohne den unnötigen Systemwechsel zur Individualbesteuerung.
Höhepunkt der Delegiertenversammlung war der Besuch von Bundesrat Martin Pfister. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport sprach über die veränderte internationale Sicherheitslage und die Herausforderungen für die Schweiz. Für die Mitte ist klar: Die Schweiz muss sich behaupten können. Sie muss ihre Bevölkerung schützen und im Ernstfall in der Lage sein, sich selbst zu verteidigen. Eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine starke Armee sind dafür unerlässlich.
Heiratsstrafe abschaffen – aber mit dem richtigen System
Mit einem klaren Ja zur Fairness-Initiative setzen die Delegierten auch innenpolitisch ein deutliches Zeichen. Mit der Annahme der Individualbesteuerung hat die Schweizer Bevölkerung entschieden, dass die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren beendet werden soll. Dieses Ziel ist richtig. Für die Mitte ist aber ebenso klar: Die Individualbesteuerung ist dafür das falsche System. Sie schafft die Heiratsstrafe ab, indem sie die Ehe steuerlich praktisch auflöst: Ehepartner werden künftig wie zwei Einzelpersonen besteuert und müssen je eine eigene Steuererklärung ausfüllen. Damit wird für die Lösung eines konkreten Problems das gesamte Steuersystem umgebaut – mit zusätzlicher Bürokratie für Ehepaare, Kantone und Gemeinden.
Die Fairness-Initiative zeigt einen anderen Weg: Ehepaare sollen gemeinsam besteuert werden können, ohne deshalb steuerlich benachteiligt zu werden. Sie beseitigt die Heiratsstrafe, ohne den Staat zum Taktgeber für das Familienmodell zu machen.
Für die Mitte darf es steuerlich keine Rolle spielen, wie ein Paar sein gemeinsames Leben organisiert. Ob beide Vollzeit arbeiten, ein Elternteil mehr Care-Arbeit übernimmt, die Erwerbspensen während der Familienphase reduziert werden oder sich die Aufteilung im Laufe des Lebens verändert: Diese Entscheidungen gehören in die Familie und nicht ins Steuerrecht. Die Fairness-Initiative steht deshalb für einen einfachen Grundsatz: Gleiche wirtschaftliche Verhältnisse sollen steuerlich fair behandelt werden – unabhängig davon, ob ein Paar verheiratet ist oder nicht. Gleichzeitig bleibt die gemeinsame Besteuerung von Ehepaaren erhalten.
Die Fairness-Initiative zeigt einen anderen Weg: Ehepaare sollen gemeinsam besteuert werden können, ohne deshalb steuerlich benachteiligt zu werden. Sie beseitigt die Heiratsstrafe, ohne den Staat zum Taktgeber für das Familienmodell zu machen.
Für die Mitte darf es steuerlich keine Rolle spielen, wie ein Paar sein gemeinsames Leben organisiert. Ob beide Vollzeit arbeiten, ein Elternteil mehr Care-Arbeit übernimmt, die Erwerbspensen während der Familienphase reduziert werden oder sich die Aufteilung im Laufe des Lebens verändert: Diese Entscheidungen gehören in die Familie und nicht ins Steuerrecht. Die Fairness-Initiative steht deshalb für einen einfachen Grundsatz: Gleiche wirtschaftliche Verhältnisse sollen steuerlich fair behandelt werden – unabhängig davon, ob ein Paar verheiratet ist oder nicht. Gleichzeitig bleibt die gemeinsame Besteuerung von Ehepaaren erhalten.
Ja zur sicheren Finanzierung der AHV
Die Delegierten beschlossen zudem die Ja-Parole zur Zusatzfinanzierung der AHV über die Mehrwertsteuer. Die Bevölkerung hat der 13. AHV-Rente zugestimmt. Für die Mitte ist deshalb ebenso klar: Wer zusätzliche Leistungen beschliesst, muss auch für eine solide Finanzierung sorgen. Eine nachhaltig finanzierte AHV ist entscheidend, damit sich heutige und kommende Generationen auf die Altersvorsorge verlassen können.
Ja zum Kriegsmaterialgesetz
Auch zur Änderung des Kriegsmaterialgesetzes sagen die Delegierten Ja. Die Vorlage passt zur sicherheitspolitischen Botschaft des Abends: Die Schweiz braucht eine glaubwürdige Verteidigungsfähigkeit und eine leistungsfähige sicherheitsrelevante Industrie. Sie muss mit verlässlichen Partnerstaaten zusammenarbeiten können und gleichzeitig ihren sicherheits- und aussenpolitischen Handlungsspielraum bewahren.
