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Pandemie deckt Schwachstellen auf

In einer Krise ist gut nicht gut genug. Der Kanton Zürich hat auf die Herausforderungen der ausserordendtlichen Lage zwar rasch und meist wirksam reagiert. Die Mitte erwartet trotzdem, die erkannten Versäumnisse zügig zu beheben.

Der Bericht der Subkommission gibt der Krisenbewältigung im Frühjahr 2020 insgesamt gute Noten. Kanton und Gemeinden im Kanton Zürich haben zügig eine wirksame Krisenorganisation hochgefahren. Mit Fernunterricht in den Schulen, Notfallhilfe für selbständig Erwerbende und vor allem mit Kapazitätsanpassungen in den Spitälern sind zielgerichtet und zweckmässig Massnahmen zur Bewältigung der ersten Phase der Pandemie umgesetzt worden.
Doch der Bericht deckt auch Schwachstellen auf: Fehlendes Schutzmaterial im Gesundheitswesen und Mängel in der Vorratshaltung in den Institutionen auf allen Stufen zu Beginn der Krise. Oder eine mangelnde periodische Überprüfung anhand eines Geschäftskontinuitätsmanagement (BCM) für die Sicherstellung des Betriebes in Krisenzeiten. Als weitere Erkenntnis hat sich gezeigt, dass die Digitalisierung in unterschiedlichem Reifegrad in den Verwaltungen, Schulen und in der Justiz umgesetzt wurde. Dies hat zu Beginn der Krise beim Homeoffice und beim Fernunterricht teilweise zu Engpässen und verschiedentlich zu Einschränkungen im Betrieb geführt.
Die Mitte fordert, die aufgedeckten Schwachstellen mit den erforderlichen Massnahmen in den kommenden Monaten zu beheben und den Kanton Zürich auch für künftige Krisen zu wappnen. Es gibt auf jeden Fall Verbesserungspotenzial im Sinne von „Auf das Beste hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet sein“.

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