Die Mitte Kanton Zürich nominiert Philipp Kutter als Regierungsratskandidaten
1. Juli 2026 – An ihrer heutigen Delegiertenversammlung hat die Mitte Kanton Zürich Philipp Kutter als Regierungsratskandidaten nominiert. Ebenfalls bestätigte die Partei Tina Deplazes als Präsidentin für weitere zwei Jahre, erneuerte die Parteileitung und fasste die Parolen für die kommenden Abstimmungsvorlagen.
Mit grossem Applaus nominierten die Delegierten Philipp Kutter als Kandidaten der Mitte für die Zürcher Regierungsratswahlen 2027. Der Nationalrat und ehemalige Stadtpräsident von Wädenswil bringt langjährige Erfahrung auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene mit und steht für eine Politik der Verantwortung, des Ausgleichs und der lösungsorientierten Zusammenarbeit. Parteipräsidentin Tina Deplazes zeigte sich erfreut über den Entscheid: «Mit Philipp Kutter schicken wir eine Persönlichkeit ins Rennen, die Brücken baut, Verantwortung übernimmt und den Kanton Zürich mit Weitsicht weiterentwickeln will. Gerade in einer zunehmend polarisierten politischen Landschaft braucht der Regierungsrat eine starke politische Mitte.» Philipp Kutter dankte der Partei für ihr Vertrauen und hält fest: «Ich bin bereit, Verantwortung für die Zukunft des Kanton Zürich zu übernehmen.» Als Exekutivpolitiker und Parlamentarier hat er wiederholt bewiesen, dass er unterschiedliche Interessen zusammenführen und tragfähige Lösungen erarbeiten kann. Er will die hohe Lebensqualität im Kanton Zürich sichern, den Wirtschaftsstandort stärken und die Gemeinden in ihren Aufgaben unterstützen.
Tina Deplazes als Präsidentin bestätigt
Die Delegierten bestätigten Tina Deplazes für eine weitere Amtsperiode als Präsidentin der Mitte Kanton Zürich. Die Partei dankt ihr herzlich für ihr grosses Engagement und ihren Einsatz zugunsten der Kantonalpartei. Ebenfalls erneuert wurde die Parteileitung. Neu gewählt wurden Guido Albers, Claudia Bodmer, René Bünter und Michael Künzle. Bestätigt wurden Markus Hungerbühler, Vera Kupper Staub, Nadine Putscher, Janine Vannaz, Daniel Weiss und Karin Weyermann. Mit grossem Dank verabschiedete die Delegiertenversammlung Vizepräsident Adrian Moser, der dieses Amt seit 2021 mit viel Engagement ausgeübt hat.
Ja zum Lehrpersonalgesetz
Die Delegierten der Mitte Kanton Zürich sagten knapp Ja zu einer Anpassung des Berufsauftrags mit Augenmass. Die Vorlage trägt dem ausgewiesenen Mehraufwand der Klassenlehrpersonen Rechnung und stärkt das Kerngeschäft der Schule: den Unterricht und die Klassenführung. Faire Arbeitsbedingungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine gute Volksschule. Davon profitieren nicht nur die Lehrpersonen, sondern vor allem die Schülerinnen und Schüler sowie die gesamte Gesellschaft. Die Mitte ist sich bewusst, dass dadurch höhere Ausgaben auf die Gemeinden zukommen, sie ist aber überzeugt, dass dies eine gute Investition in unsere Zukunft ist.
Ja zu mehr Selbstbestimmung am Lebensende
Die Mitte unterstützt die Vorlage «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen». Sie anerkennt, dass sich bei dieser Frage unterschiedliche Grundrechte gegenüberstehen. Mit der Vorlage wird die Selbstbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt und gleichzeitig eine einheitliche gesetzliche Grundlage für alle Alters- und Pflegeheime im Kanton Zürich geschaffen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Wille der betroffenen Menschen unabhängig von der gewählten Institution respektiert wird. Die Mitte Kanton Zürich erachtet es als zielführend, dass die Ausführung eines assistierten Suizids in allen, staatlichen wie privat geführten Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Sterbehospizen geduldet werden soll. So kann sichergestellt werden, dass die Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen erhalten bleibt und nicht transportfähige Menschen assistierten Suizid im Spital beanspruchen können.
2x Nein zu den eidgenössischen Vorlagen
Die Mitte lehnt die Ernährungsinitiative klar ab, weil sie mit weitreichenden staatlichen Eingriffen in Produktion und Konsum sowie unrealistischen Vorgaben die Versorgungssicherheit nicht stärkt, sondern den Landwirtschafts- und Ernährungsstandort Schweiz schwächen würde.
Auch die Neutralitätsinitiative lehnt die Mitte ab. Die bewährte Neutralitätspolitik der Schweiz soll ihre notwendige Flexibilität behalten und nicht durch starre Verfassungsbestimmungen eingeschränkt werden.
