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Finanzkontrolle zeigt Handlungsbedarf bei Digitalisierung und Steuerung auf

6. Juli 2026 – Der Tätigkeitsbericht der Finanzkontrolle (207/2026) macht deutlich: Der Kanton Zürich ist gut beraten, die Empfehlungen der unabhängigen Aufsicht konsequent umzusetzen. Die Finanzkontrolle deckt Schwachstellen nicht nur auf, sondern zeigt auch konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Aus Sicht der Mitte besteht insbesondere bei der Digitalisierung Handlungsbedarf. Unterschiedliche IT-Lösungen, fehlende Abstimmung zwischen den Direktionen und veraltete Systeme führen zu ineffizienten Prozessen und unnötigem Mehraufwand. Auch die Justizkommission kritisierte, dass Störungen im laufenden IT-Betrieb der Justizbehörden durch das kantonale Amt für Informatik teilweise zu langsam behoben werden. Gleichzeitig hält die Finanzkontrolle fest, dass eine übergeordnete Strategie für die Digitalisierung über alle Direktionen hinweg fehlt. Für die Mitte ist klar: Digitalisierung muss als gemeinsame Querschnittsaufgabe verstanden und konsequent koordiniert werden – unnötige Reibungsverluste kosten den Kanton Zeit und Steuergeld.

Auch bei der Führung und Steuerung des Kantons sieht die Mitte Verbesserungsbedarf. Die Finanzkontrolle kritisiert, dass zahlreiche Leistungs- und Wirkungsindikatoren zwar erhoben, politisch aber zu wenig genutzt werden. Die Mitte unterstützt deshalb die Forderung, den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan mit aussagekräftigen und besser aufeinander abgestimmten Kennzahlen weiterzuentwickeln.

Die Mitte dankt der Finanzkontrolle für ihre unabhängige und sorgfältige Arbeit. Ihre Empfehlungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten, modernen und transparenten Verwaltung. Entsprechend unterstützt die Mitte den Tätigkeitsbericht und erwartet, dass die aufgezeigten Verbesserungsmassnahmen rasch umgesetzt werden.

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