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Landwirtschaftliche Forschung bleibt dank Einsatz der Mitte im Kanton Zürich

Die Mitte freut sich, dass dank dem Postulat unseres ehemaligen Fraktionskollegen, heute Nationalrat Philipp Kutter der Kahlschlag der landwirtschaftlichen Forschung des Bundes im Kanton Zürich wesentlich gemildert werden konnte.

Die Agrarforschung ist gerade in der Schweiz mit den unterschiedlichen topographischen und klimatischen Verhältnissen nicht standortunabhängig möglich. Der Kanton Zürich, der nach wie vor zu den bedeutendsten Agrarkantonen im Land gehört, kann – allem Verständnis für die Notwendigkeit einer Reorganisation – nicht einfach von der Bundesforschung ausgeschlossen werden. Auch die bewährte nahe Zusammenarbeit zwischen der Praxis, der Agroscope, der landwirtschaftlichen Forschung an der ETH, UZH, ZHAW sowie der Aus- und Weiterbildung am Kompetenzzentrum Strickhof soll weitergeführt werden. Das Postulat kann also heute abgeschrieben werden.
Die Agrarforschung ist das eine. Ebenso wichtig ist aber die Setzung von Prioritäten. Und da mangelt es ja nicht an Problemstellungen. Wie kann die vom Klimawandel selbst stark betroffene Landwirtschaft zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen? Wie kann die Landwirtschaft mit den Folgen des Klimawandels umgehen? Es braucht neue Sorten, die mit weniger Wasser und der Hitze umgehen können. Ebenso braucht es neue Anbautechniken, die zum Teil auch Digitalisierung und verbesserte Energieeffizienz beinhalten. Wir brauchen eine weitere Reduktion von problematischen Hilfsstoffen. Die Hälfte der Zürcher Stimmbürger will sogar mittelfristig von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel wegkommen. Diese Liste könnte noch erweitert werden. Die Forschung hat die Dringlichkeiten durchaus erkannt und arbeitet an diesen Fragen. Auch die kantonale Aus- und Weiterbildung ist da stark gefordert. Es ist dafür zu sorgen, dass die regenerative und biologische Landwirtschaft den nötigen Stellenwert am Strickhof bekommt. Und da gibt es noch Luft nach oben.

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