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Neue Gesichter an der Spitze der Mitte Kanton Zürich: Tina Deplazes und Michelle Halbheer als Co-Präsidium gewählt

17. April 2024 – An der heutigen Delegiertenversammlung haben die Delegierten als Nachfolge von Nicole Barandun und Thomas Hürlimann Tina Deplazes und Michelle Halbheer als Co-Präsidium gewählt. Zudem wurden die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 9. Juni 2024 gefasst.

In einer spannenden Wahl setzten sich die Hinwiler Kantonsrätin Tina Deplazes und die frühere Co-Präsidentin der Jungen Mitte Kanton Zürich Michelle Halbheer gegen die Kantonsrätin Janine Vannaz und den langjährigen Präsidenten der Kreispartei Zürich 6 und 10 Daniel Weiss durch. Trotz ihres jungen Alters bringen Deplazes und Halbheer bereits viel Führungserfahrung mit, die sie im Vorstand der Jungen Mitte Schweiz respektive Jungen Mitte Kanton Zürich, aber auch als aktive und erfolgreiche Wahlkämpferinnen in den letzten Jahren gesammelt haben. Das neue Team hat sich zum Ziel gesetzt, dass sich die Mitte als eigenständige, schlagkräftige Partei abheben und für wichtige Themen selbstständig glaubwürdige Lösungen vorschlagen soll.

Die frisch gewählte Co-Präsidentin Michelle Halbheer führt aus: „In Zeiten zunehmender Polarisierung ist eine starke Mitte umso wichtiger. Daher wollen wir uns künftig verstärkt von anderen Parteien abheben und eine schlagkräftige dritte Kraft in der Mitte bilden.“ Co-Präsidentin Tina Deplazes ergänzt: „Um nachhaltige Lösungen zu finden, werden wir eine konstruktive Zusammenarbeit aller politischen Kräfte forcieren, um die drängenden Herausforderungen unserer Gesellschaft gemeinsam anzugehen. Zu diesem Zweck wird die Mitte vermehrt auch eigenständig Lösungen erarbeiten und Mehrheiten bilden.“

Gleichzeitig wurden die weiteren Präsidiumsmitglieder gewählt. Mit Ausnahme des Co-Präsidium standen alle bisherigen Mitglieder nochmals zur Wahl und wurden erneut gewählt. Somit besteht das Präsidium aus Markus Hungerbühler (Zürich), Adrian Moser (Horgen), Vera Kupper Staub (Zürich), Nadine Putscher (Wädenswil), sowie Karin Weyermann (Zürich). Fraktionspräsidentin Marzena Kopp ist von Amtes wegen Mitglied im Präsidium. Regierungsrätin Silvia Steiner und die drei Nationalräte und -rätinnen sind als Beisitzer dabei.

Abschied vom erfolgreichen Co-Präsidium Barandun / Hürlimann

An der Delegiertenversammlung wurde ebenfalls das ehemalige Co-Präsidium verabschiedet. Die Partei dankt den beiden für ihren grossen Einsatz. Nationalrätin Nicole Barandun übernahm 2011 als erste Frau das Präsidium der damaligen CVP des Kantons Zürich. Im Jahr 2015 gelang der Partei unter der Führung der erfahrenen und gut vernetzten Politikerin die Rückkehr in den Zürcher Regierungsrat mit der heutigen Bildungsdirektorin Dr. Silvia Steiner. Thomas Hürlimann wurde 2019 zum Präsidenten der BDP Kanton Zürich gewählt. Gemeinsam trieben die beiden die Fusion der Parteien CVP und BDP voran und wurden so am 27. März 2021 zu den ersten Co-Präsidierenden der Mitte Kanton Zürich gewählt. Unter ihrer Führung gelang es die Basis beider Parteien zur Mitte des Kantons Zürich zusammenzuführen. Ebenfalls unter ihrer Leitung gelang auch der bemerkenswerte Wahlerfolg in den kantonalen und nationalen Wahlen 2023. Die Partei dankt den beiden für ihren unermüdlichen und langjährigen Einsatz mit einer stehenden Ovation.

Abstimmungsparolen

Ebenfalls fassten die Delegierten noch die Parolen für die eidgenössische Abstimmung vom 9. Juni 2024. Besonders unterstützt wird die Kostenbremse-Initiative, für die von der Partei fleissig Unterschriften gesammelt wurden. Die Kostenbremse-Initiative packt eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft an: Die steigenden Gesundheitskosten, die in den letzten Jahren bedeutend mehr als die Löhne gestiegen sind. Für die Mitte ist klar, dass dieses Übel besser heute als morgen beseitigt wird. Die Prämien-Entlastungs-Initiative wird jedoch abgelehnt, da sie nur die Symptome des Problems, im Gegensatz zur Kostenbremse-Initiative aber nicht dessen Ursachen bekämpft. Prämienverbilligungen sind ein wichtiges Instrument für den sozialen Ausgleich. Ein einseitiger Ausbau der Prämienverbilligung löst das Problem jedoch nicht. Die Partei spricht sich somit für den indirekten Gegenvorschlag aus.

Ebenfalls abgelehnt wird die Initiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit», dieses Anliegen ist heute schon in der Verfassung genügend verankert. Unterstützt wird dafür das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien.

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